Elektronikschrott Entsorgung München

So entsorgen Sie alte Elektronik richtig

Vor allem der Umwelt zuliebe und aus ökonomischen Gründen macht es Sinn, alte Elektroteile fachgerecht zu entsorgen. Denn aus Elektronikschrott und Geräten können sehr viele Teile und Materialien wiederverwendet werden. Als zertifizierer Entsorgungsfachbetrieb achten wir auf umweltgerechte Verarbeitung von Elektroschrott.

Computer - Elektronik Schrott entsorgen

© Foto: pixabay.de - Computer sind auch Elektronikschrott

Entsorgung von Elektroschrott

Oftmals werden elektronische Hausgeräte im Hausmüll entsorgt. Das ist falsch, denn elektronische Geräte verdienen eine separate Entsorgung. Entweder die Geräte stammen aus privaten Haushalten (b2c genannt – business to consumer), aus einem gebwerblichen Bereich (b2b genannt – business to business) oder direkt vom Händler oder Vertrieb.

Elektro-Altgeräte (EAG) sind zwar in Hinsicht auf den Gesamtabfall ein geringerer Anteil, dennoch ist die richtige Entsorgung sehr wichtig. Die Geräte können umweltschädliche bzw. gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Beispiele dafür sind: blei- oder cadmiumhaltige Batterien, Fluorkohlenwasserstoffe, Quecksilberschalter, bleihaltige Bildröhren oder asbesthaltige Bauteile.

Einteilung der Elektronikgeräte

Früher unterschied man Elektrogeräte zwischen „Weißer Ware“ und „Brauner Ware“. Die „weiße Ware“ waren metall- und kunststoffhaltige Geräte, wie Waschmaschinen. Zur „weißen Ware“ gehörten Geräte der Unterhaltungselektronik, wie Fernseher.
Seit das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) eingeführt wurde, wird der Elektroschrott in 10 Kategorien eingeteilt.

  • Kategorie 1: Haushaltsgroßgeräte
  • Kategorie2: Kühlgeräte, Haushaltskleingeräte, Beleuchtungskörper
  • Kategorie 3: Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Kategorie 4: Geräte der Unterhaltungselektronik
  • Kategorie 5: Gasentladungslampen
  • Kategorie 6: elektrische und elektronische Werkzeuge
  • Kategorie 7: Spielzeug , Sport- und Freizeitgeräte
  • Kategorie 8: Medizinprodukte
  • Kategorie 9: Überwachungs- und Kontrollinstrumente
  • Kategorie 10: automatische Ausgabegeräte

Verwertung von alter Elektronik

Nicht nur wegen den umweltschädlichen Stoffen, die Elektronikgeräte enthalten, sollte man sie entsorgen, sondern auch wegen der guten Rohstoffquelle. Die Geräte liefern Gold, Eisen, Kupfer, Silizium, etc. Deshalb müssen aus den gesammelten Elektrogeräten zuerst die gefährlichen Bauteile in zertifizierten Erstbehandlungsanlagen entfernt werden. Danach können die Rohstoffe wie Eisen ausgebaut werden. Diese werden dann zur Wiederverwertung weitergegeben.
Das abgegebene Elektrogerät kommt danach in eine sogenannte Folgebehandlungsanlage. Oftmals können die Geräte wieder repariert werden. Diese sind anschließend wieder käuflich in der Verwerterdatenbank Bayern zu finden.Wenn das Gerät nicht repariert werden kann, werden die Bestandteile aufbereitet, um später wieder den Weg in neue Elektronik zu finden.

Entsorgung haushaltsüblicher Mengen

Die Entsorgung von Küchengeräten oder ähnlichem kann an den kommunalen Sammelstellen und Wertstoffhöfen erledigt werden. Die Rückgabe im Handel und über herstellereigene Rücknahmesysteme ist ebenfalls möglich.

Enthält das Abfallgerät gefährliche Substanzen wie Asbest oder Chromverbindungen wird ein Rückbau/Demontage und ein Abtransport durch Fachbetriebe empfohlen. Gerne übernehmen wir das für Sie.

Entsorgung größerer bzw. gewerblicher Mengen

Händler und Vertreiber dürfen die von Privathaushalten zurückgenommenen Altgeräte bei den Sammelstellen abgeben. Dabei gibt es keine Mengenbegrenzung.
Große Mengen an b2b-Geräten, also gewerbliche Entsorgung, dürfen nicht an den Sammelstellen abgegeben werden.  Für EAG, die vor dem 13.08.2005 in den Verkehr gebracht wurden, ist der Letztbesitzer für die Entsorgung verantwortlich. Dieser muss die Geräte auf eigene Kosten entsorgen. Für EAG die nach dem 13.08.2005 in den Verkehr gezogen wurden, müssen die Hersteller Möglichkeiten schaffen, damit die Besitzer den Elektroschrott entsorgen können. Allerdings können Hersteller und Nutzer abweichende Vereinbarungen treffen.

Quelle: abfallratgeber.bayern.de

 

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